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Angespannte Lage im deutschen Mittelstand - Eigentümer übergeben ihre Unternehmen immer später

  • 25.09.2020
  • Neuss

Die Lage der Unternehmensübergabe im deutschen Mittelstand ist weiterhin brisant, wenn man bedenkt, dass 99% der deutschen Betriebe ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) sind und somit viele Arbeitsplätze durch fehlende Nachfolgeregelungen gefährdet werden. Um derartige Entwicklungen zu vermeiden ist eine ausführliche Beratung und Planung essenziell.

Für den zweiten gemeinsamen vom Verband Deutscher Bürgschaftsbanken, der Creditreform Rating und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management erstellten „Nachfolgemonitor“ wurden bundesweit knapp 7.400 Übernahmen aus den Jahren 2013 bis 2019 untersucht.

Nachfolgebegleitung der Bürgschaftsbank NRW

Die Anzahl von Firmenübernahmen im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stieg im vergangenen Jahr weiter an. 2019 hat die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen (NRW) 138 Übernahmen (Vj. 122 Übernahmen) mit einem Volumen von 43 Mio. Euro (Vj. 27 Mio) genehmigt. Somit gingen 64% (Vj. 56%) der Gründungsförderungen der Bürgschaftsbank NRW in Unternehmensnachfolgen, nur 36% (Vj 44%) in Neugründungen. Der demografische Wandel spiegelt sich somit auch in den Fallzahlen wieder. Bedenklich ist allerdings das bundesweit weiter ansteigende Durchschnittalter der Übergebenden von 61 auf 62 Jahre.

Sologründungen gegenüber Teamgründungen bevorzugt

In diesem Jahr wurde im Nachfolgemonitor erstmalig das Verhältnis von Solo- und Teamgründungen untersucht.  Bundesweit haben sich zwischen 2013 und 2019 über 80% für eine Sologründung bei der Nachfolge entschieden. Lediglich knapp 15% der Gründungen erfolgt durch zwei Personen und nur 2% führen ein Unternehmen zu dritt fort. In NRW entscheiden sich immerhin knapp 40% für eine Teamgründung, womit das Bundesland deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Erfolgt die Nachfolge als Team, handelt es sich bei einem Drittel der Teams um gemischte Teams, in rund 60% um reine Männer-Teams. Ein Team nur aus Übernehmerinnen bestehend machen nur 5% aus.

 Nachfolge in der Corona-Krise

Die Daten des Nachfolgemonitors beziehen sich auf die Jahre 2013-2019. Somit werden die Auswirkungen der Corona-Krise hier noch nicht abgebildet. Durch die nach wie vor bestehende Insolvenzgefahr für viele deutsche Unternehmen, muss aber davon ausgegangen werden, dass die weltweite Pandemie auch Auswirkungen auf die Unternehmensnachfolge zeigen wird. Manfred Thivessen erklärt: „Im vergangenen Jahr gingen mehr als die Hälfte der geförderten Finanzierungen in Nachfolgeregelungen. In diesem Jahr bestand die primäre Aufgabe der Bürgschaftsbank in der Unterstützung von Unternehmen in der Krise. Dennoch setzen wir uns weiterhin für Nachfolgefinanzierungen ein.“

Download und Einladung zur Vorstellung der Studie

Am 29. September 2020 wir die Studie von 09.00 bis 10.00 Uhr per Webkonferenz vorgestellt. Die Zugangsdaten hierzu sowie die Studie zum Download finden Sie auf folgender Website: 

www.nachfolgemonitor.de.

Die Pressemitteilung des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken finden Sie unter:

www.vdb-info.de/aktuelles.

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