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Knapp zehn Prozent weniger Anträge

  • 04.12.2017
  • Neuss

BÜRGSCHAFTSGESCHÄFT VON JANUAR BIS OKTOBER 2017

Planmäßig hat sich das Geschäft der Bürgschaftsbank NRW in den ersten zehn Monaten dieses Jahres leicht rückläufig entwickelt. In diesem Zeitraum verringerte sich die Zahl der eingegangenen Anträge um fast zehn Prozent. Weniger Bürgschaftsanträge wurden vor allem von den Angehörigen der Freien Berufe (minus 24 Prozent) sowie von Unternehmen des Großhandels (minus 19 Prozent) und des Einzelhandels (minus 18 Prozent) gestellt. Hingegen verdoppelte sich die Zahl der Anträge aus der Landwirtschaft, während sie im Verkehrssektor um 50 Prozent und im industriellen Gewerbe um fast zehn Prozent stieg.

Die rückläufige Zahl der Bürgschaftsanträge schlug sich nur zum Teil in den Genehmigungen nieder; sie verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 7,6 Prozent. Dieses Minus verzeichnete in gleicher Höhe auch das zugesagte Bürgschaftsvolumen - mit erheblichen branchenspezifischen Unterschieden. So stieg das Bürgschaftsvolumen in der Landwirtschaft um 281 Prozent, im Gastgewerbe um 66 und im Gartenbau um 16 Prozent. summe, während es sich im Einzelhandel (minus 42 Prozent), im Großhandel (minus 24 Prozent) und im Verkehrssektor (minus 23 Prozent) deutlich verringerte.

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