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CORINNA VAN DEKKEN - EXISTENZGRÜNDERIN

CORINNA VAN DEKKEN MACHTE SICH IM FRANCHISESYSTEM „DAS FUTTERHAUS“ SELBSTSTÄNDIG
„Wir haben Frau van Dekken gefördert, weil sie uns als hochqualifizierte Gründerin mit kaufmännischem Fachwissen und Durchsetzungsvermögen überzeugt hat.“

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Corinna van Dekken - Futterhaus

CORINNA VAN DEKKEN MACHTE SICH IM FRANCHISESYSTEM „DAS FUTTERHAUS“ SELBSTSTÄNDIG

Rund 12.000 Artikel umfasst das Sortiment in Corinna van Dekkens Fachmarkt für Heimtiere in Lünen, der im Oktober eröffnet wurde.

Eine zweite Karriere mit Liebe zu Haustieren

Es gibt Dinge im Leben, die sind nicht planbar, weil sie nicht vorhersehbar sind. Und sie können einem Berufsweg eine vollkommen andere, neue Richtung geben. Corinna van Dekken hat diese Erfahrung im vergangenen Jahr gemacht.

Bis März 2012 hatte die Diplom-Betriebswirtin (VWA) mit einer Zusatzausbildung zur Beschaffungsbetriebswirtin im Headquarter in Berlin eines namhaften Schweizer Anlagenbauers gearbeitet und war dort seit zehn Jahren als Leiterin für den strategischen Einkauf und für den operativen Einkauf in Deutschland verantwortlich. Dann wurde der Einkauf im Konzern neu strukturiert, und der Vorstand entschied, ihn nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa zu verlagern - nach Südostasien. Zwar erhielt Corinna van Dekken das Angebot, nach Asien zu gehen, lehnte dies aber ab, „weil die Mentalität der asiatischen Welt nicht zu mir passt“.

Die Bochumerin verließ das Unternehmen und wollte sich nun beruflich neu orientieren. Zwar hätte sie auf Grund ihres Know-hows und ihrer langjährigen Erfahrung nicht zuletzt auch in Europa sicher einen neuen Job in der Industrie gefunden, doch nun wollte sie einen ganz neuen Weg einschlagen und beruflich „etwas tun, womit ich mich privat mein Leben lang beschäftigt habe“.

„Selbstständigkeit war für mich immer schon ein Thema“, erzählt die 47-Jährige, deren Eltern einen Handwerksbetrieb führten. Hinzu kam - sie selbst besitzt einen Irish Setter - ihre „Affinität zu Tieren“, mit denen sie groß geworden war: „Es gab in meiner Familie kein Tier, das wir nicht hatten.“ So entschied sich Corinna van Dekken, nach anderthalbjähriger Vorbereitung auf ihre Selbstständigkeit, zur Übernahme eines neuen Fachmarktes des Franchiseunternehmens „Das Futterhaus“ im westfälischen Lünen.

790 Interessenten hatten sich für einen Franchisevertrag bei Deutschlands zweitgrößter Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör beworben, nur sieben bekamen schließlich einen Vertrag, darunter Corinna van Dekken. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Elmshorn ist derzeit mit 115 Franchisepartnern an 280 Standorten in Deutschland und Österreich präsent und will weiter expandieren. In den kommenden Jahren soll die Zahl der „Futterhaus“-Geschäfte auf 500 steigen. Denn der Markt wächst unabhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung. Eher würde ein Haustierfreund auf einen Kino- oder Theaterbesuch verzichten, als an Futter oder Spielzeug für seinen tierischen Liebling zu sparen. Die Heimtierbranche profitiert davon.

Rund 30 Millionen Haustiere gibt es in Deutschland, darunter 12,3 Millionen Katzen, die mit neun Millionen Menschen unter einem Dach leben, 7,7 Millionen Hunde mit annähernd zehn Millionen (Paar-)Besitzern, zudem 2,5 Millionen Nagetiere wie Meerschweinchen und Kaninchen und zwei Millionen Vögel - sie alle brauchen Tag für Tag Futter, Käfige, Spielzeug und Transportboxen für den Tierarztbesuch.

Fast vier Milliarden Euro beträgt das Marktvolumen für Heimtierbedarf in der Bundesrepublik und macht Deutschland damit - nach Großbritannien und Frankreich - zum drittwichtigsten Markt der Branche in Europa. Mit knapp drei Milliarden Euro entfällt auf Tierfertignahrung der weitaus größte Umsatzanteil, wovon der Fachhandel, neben Drogeriemärkten und Discountern, etwa ein Drittel für sich verbucht. Deutlich höher ist mit mehr als 80 Prozent sein Anteil am Umsatz für tierische Bedarfsartikel und Zubehör; dafür geben Deutschlands Tierhalter jährlich rund 930 Millionen Euro aus. Rund 250.000 Euro sind für die Übernahme eines „Futterhaus“-Heimtiermarktes erforderlich. Ohne Bürgschaft, räumt Corinna van Dekken ein, wäre die Verwirklichung ihres Geschäftsvorhabens trotz des Einsatzes eigener Mittel „schwierig gewesen“. Indes verliefen die Gespräche mit der Bürgschaftsbank „sehr positiv“.

 

Bürgschaftsbank verhandelte

Und die Bürgschaftsbank tat noch etwas: Mit dem Franchisegeber handelte sie im Interesse von Corinna van Dekken eine optimierte Vertragsgestaltung aus. Der Heimtiermarkt in Lünen bietet auf 460 Quadratmetern Verkaufsfläche alles, was Katze und Hund, Nager und Vogel erfreut. Etwa 200 Kunden täglich können unter rund 12.000 Artikeln an Futter und Zubehör wählen. Es gibt sogar, unter dem Label „Natur plus“, ein „Kaltpressfutter“ für Hunde verschiedenen Alters mit „feinem Hühnchen aus der Alpenregion“ sowie spezielle Nahrung für Katzen und Hunde, die an Übergewicht, Herz- und Leberinsuffizienz, Magen-Darm-, Leber- und Harnwegerkrankungen leiden.

Deutsche lieben ihre Haustiere, ob Katze oder Hund, Kaninchen oder Vogel. Sie sehen in ihm ein Familienmitglied, das aller Fürsorge wert ist. Sogar wenn man dafür selbst Verzicht üben muss.

Kundenfreundlich: barrierefreier Zugang im Futterhaus Lünen. Spezielle Nahrung für kranke Tiere bietet nicht jeder Fachmarkt.
www.futterhaus.de

Gründerwoche 2013

Wir haben Frau van Dekken gefördert, weil sie uns als hochqualifizierte Gründerin mit kaufmännischem Fachwissen und Durchsetzungsvermögen überzeugt hat.

Lutz Hambüchen

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

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