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OLIVER D. REINEHR UND PATRIC HOCH - EXISTENZGRÜNDER

OLIVER D. REINEHR UND PATRIC HOCH GRÜNDETEN EINE AGENTUR FÜR SPORTMARKETING UND -MANAGEMENT
„Wir sind bei BIGinSports eine stille Beteiligung eingegangen, weil uns die handelnden Personen von dem ,Besonderen’ ihres Konzepts überzeugt haben.“

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Patric Hoch und Oliver D. Reinehr - BIGinSports

OLIVER D. REINEHR UND PATRIC HOCH GRÜNDETEN EINE AGENTUR FÜR SPORTMARKETING UND -MANAGEMENT

Für das Sportsponsoring von Unternehmen finden Patric Hoch und Oliver D. Reinehr (rechts) auch die passende Sportart.

„Wir finden für ein Unternehmen den passenden Sport“

Für Oliver D. Reinehr und Patric Hoch kam der neue Mikromezzaninfonds genau zur rechten Zeit. Zwar hatten sie die BIGinSports UG (haftungsbeschränkte Unternehmer-Gesellschaft) bereits im Juni 2011 gegründet, doch jetzt brauchten sie Kapital, um ihr Geschäft ausweiten zu können. Indes wurde die Kapitalbeschaffung für das Gründerduo zum Problem.

Sechs Banken, darunter ihre Hausbank, winkten ab, als Reinehr und Hoch ihnen das mit einem Coach erarbeitete Geschäftskonzept ihrer Agentur für Sportmarketing präsentierten. „Die haben unsere Idee gar nicht verstanden“, sagt Diplom-Medienbetriebswirt Patric Hoch und vermutet, dass „beratende Dienstleistungen für viele Banken deshalb ein Problem sind, weil sie glauben, damit könne man kein Geld verdienen“. Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW -KBG- sah dies anders und ging bei der BIGinSports UG eine stille Beteiligung über 50.000 Euro aus dem Mikromezzaninfonds ein. „Die KBG hat unsere Idee auf Anhieb verstanden und war sogar der Meinung, unser Businessplan sei zu ausführlich“, erinnert sich Reinehr.

Nach seinen Worten versteht sich BIGinSports als Schnittstelle zwischen Unternehmen, die sich nachhaltig im Sport engagieren wollen und Sportlern, Sportvereinen und -verbänden, die einen wirkungsvollen Unternehmenspartner suchen. „Im Zentrum unser Geschäftsidee steht der Aufbau eines Förder-Partner-Pools, wobei wir uns auf den Markt für Sparten- und Trendsportarten konzentrieren“, erklärt der 45-jährige DOSB-Vereinsmanager.

 

Keine Millionen-Budgets

Bewusst positioniert sich BIGinSports abseits des bereits belegten Marktes von Fussball, Formel 1 und Tennis und richtet sein Dienstleistungsangebot an Kunden aus Deutschland mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es keineswegs um millionenschwere Budgets, wenn man mit Reinehr und Hoch über das Sponsoring durch Unternehmen spricht, „die Sport als Teil ihrer Unternehmensstrategie und -philosophie verstehen oder Produkte und Dienstleistungen für den Sport anbieten“.

Auf 6,5 Milliarden Dollar werden sich in diesem Jahr nach einer Studie von PricewaterhouseCoopers die Ausgaben für Sportsponsoring allein in Deutschland belaufen, aber zu dieser Summe addieren sich auch viele überschaubare Beträge, die für sportaffine mittelständische Unternehmen zu stemmen sind.

 

Welches Ziel verfolgt Sponsoring?

BIGinSports fragt sich in der Beratung eines Unternehmens nicht nur, welche Sportart zu ihm passt, sondern auch, was es mit seinem Sponsoring erreichen will. Und wo es sportliche Präsenz zeigen will: lokal, regional, bundesweit oder vielleicht in ganz Europa?
Dem geplanten Engagement sollte ein angemessenes Budget gegenüberstehen, wofür es bei BIGinSports drei Kategorien gibt: „Bronze“ für jährliche Beträge bis zu 10.000 Euro, „Silber“ für bis zu 50.000 Euro und „Gold“ für ein Sponsoringbudget von mehr als 50.000 Euro. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 20.000 Vereine, in denen nicht nur Fussball, Tennis oder Badminton gespielt wird, sondern auch skandinavisches Bandy, amerikanischer Arena Football, das japanische Fangspiel Airsoft, indisches Ballbadminton oder - ein Natursport in der Schweiz - „Amateurfunkpeilen“. Fast täglich werden neue Sportarten erfunden, verbreiten sich übers Internet und finden Anhänger, die sich in Vereinen zusammenschließen. Rund 600 Sportarten listet „Wikipedia“ für Deutschland auf, in 91.000 Vereinen engagieren sich insgesamt 8,8 Millionen Menschen ehrenamtlich - und sind damit Zielgruppe für Sportsponsoring.

Sportklettern findet vor allem unter jungen Menschen immer mehr Anhänger.

„Firmen trauen Vereinen zu wenig zu“, sagt Oliver D. Reinehr, „dabei haben gerade kleine Vereine vielfach sehr großes Potenzial.“ Um sie zu unterstützen, müssten Firmen nicht immer Geld in die Hand nehmen. „Sie können sich als Sponsor auch mit Sach-, Zeit- und Dienstleistungen engagieren.“ Physiotherapeuten könnten Sportlern ihre Dienste anbieten, Handwerker bei der Einrichtung von Sportstätten helfen, soziale Hilfsdienste Wagen und Sanitäter für Veranstaltungen bereitstellen. Reinehr: „Ob Einzelhändler oder Maschinenbauer, jedes Unternehmen kann für sich das passende Engagement oder die passende Sportart finden, und genau dabei beraten und unterstützen wir es.“

Beratungsbedarf sieht der 45-Jährige aber auch bei den Vereinen. „Die meisten Vereine kennen ihre eigenen Stärken nicht. Sie haben gute Sportstätten, engagieren sich stark in der Jugendarbeit, finden aber trotzdem keinen Sponsor. Warum? Weil sie nicht konkret darlegen können, was sie einem potenziellen Geldgeber bieten könnten. Das ist so, als ob in einem Restaurant die Speisenkarte fehlt.“ Nur wenn Sportler und Vereine ein klares Profil hätten und wüssten, was ihr potenzieller Sponsor braucht, könne Sponsoring auf Dauer erfolgreich funktionieren.

Zudem müssten sich Sportverein und Sponsor auf Augenhöhe begegnen: „Ein Verein, der bei einem Turnier die Würstchen selber brät, kann nicht auf einen Sponsor mit sechsstelligem Etat hoffen.“ Zum Unternehmen müsse aber auch die Sportart passen, in der es sich engagieren will. Vom Sponsoring eines eher elitären Polosport-Vereins und seinen Besuchern dürfte eine Gesenkschmiede kaum profitieren, vielleicht aber ein Juwelier oder ein Uhrenhersteller.

Kommt aus den USA: Teamsport Lacrosse
www.biginsports.de

Gründerwoche 2013

Wir sind bei BIGinSports eine stille Beteiligung eingegangen, weil uns die handelnden Personen von dem ,Besonderen’ ihres Konzepts überzeugt haben.

Manfred Thivessen

KBG-Geschäftsführer

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