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SONJA MARIA KEBBEN - EXISTENZGRÜNDER

ZAHNTECHNIKERMEISTERIN SONJA MARIA KEBBEN ÜBERNAHM EIN DENTALLABOR IN SCHWERTE
„Frau Kebben verfügte aufgrund ihrer Qualifikation über gute Voraussetzungen für eine Existenzgründung.“

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SONJA MARIA KEBBEN - DENTALLABOR

ZAHNTECHNIKERMEISTERIN SONJA MARIA KEBBEN ÜBERNAHM EIN DENTALLABOR IN SCHWERTE

Zahntechnikermeisterin Sonja Maria Kebben bei der Arbeit in ihrem Dentallabor
www.ddk-zahntechnik.de/

„Das war für mich eine schwere Entscheidung“

25 Jahre arbeitete Sonja Maria Kebben in dem Dentallabor in Lennestadt, in dem sie ihre Ausbildung zur Zahntechnikerin absolviert hatte. Die Betriebsatmosphäre war gut, sie fühlte sich wohl, und die Arbeit machte ihr Spaß: „Selbstständigkeit war für mich kein Thema“.

Doch nur „morgens zur Arbeit, abends nach Hause und dies jeden Tag aufs Neue“, dies war ihr auf die Dauer zu wenig. Was sie suchte, war eine intellektuelle Herausforderung. 2003 machte Sonja Kebben ihren „Ausbilderschein“ und begann 2006 eine berufsbegleitende Meisterausbildung bei der Handwerkskammer Dortmund, die sie 2008 als „Jahresbestmeisterin“ abschloss. „Ich wollte lernen, raus aus dem Alltagstrott“, erläutert sie ihre Motivation.

Es vergingen weitere sechs Jahre, in denen sich die Zahntechnikermeisterin eher zögerlich mit einer beruflichen Alternative zum Angestelltendasein befasste: ein eigenes Dentallabor. Letztlich war der Schritt in die Selbstständigkeit für sie „eine schwere Entscheidung“.
 

Offerte in der Unternehmensbörse

In der Unternehmensbörse nexxt-change stieß Sonja Kebben auf ein zur Übergabe anstehendes Dentallabor in Schwerte - rund 100 Kilometer von ihrem Wohnsitz im sauerländischen Lennestadt entfernt. Es war ein Labor mit drei Mitarbeitern, dessen Kaufpreis zu stemmen war. „Super“ sei das Gespräch mit der Bürgschaftsbank gewesen, in dessen Verlauf „alle Eventualitäten abgeklopft“ wurden. Für zwei Hausbank-Darlehen ging die Bürgschaftsbank ins Obligo und ermöglichte so die Übernahme des von ihrem Vorgänger 1981 gegründeten Dentallabors. Sein großer Vorteil: Es war in der Branche etabliert.

In der Unternehmensbörse nexxt-change stieß Sonja Kebben auf ein zur Übergabe anstehendes Dentallabor in Schwerte - rund 100 Kilometer von ihrem Wohnsitz im sauerländischen Lennestadt entfernt. Es war ein Labor mit drei Mitarbeitern, dessen Kaufpreis zu stemmen war. „Super“ sei das Gespräch mit der Bürgschaftsbank gewesen, in dessen Verlauf „alle Eventualitäten abgeklopft“ wurden. Für zwei Hausbank-Darlehen ging die Bürgschaftsbank ins Obligo und ermöglichte so die Übernahme des von ihrem Vorgänger 1981 gegründeten Dentallabors. Sein großer Vorteil: Es war in der Branche etabliert.

Aus dem Kieferabdruck, den der Zahnarzt nimmt, entsteht im Dentallabor eine Form. Mit dem „Artikulator“ kann die Stellung beider Kiefer zueinander überprüft werden. Zudem können auch Seitwärtsbewegungen der Kiefer simuliert werden.

Einen nicht unwesentlichen Anteil seines Umsatzes erwirtschaftet Kebbens Dentallabor mit fünf Auftraggebern, von denen drei - aufgrund langjähriger Kontakte ihres Vorgängers - ihren Sitz in Cottbus und Dresden haben: Kunden, für die Sonja Kebben auch nach der Übernahme des Dentallabors Anfang dieses Jahres weiterhin tätig ist.

Zu ihrem Leistungsspektrum gehören die Herstellung und Reparatur von Kronen, Brücken, Inlays und Implantaten. Verarbeitet werden dabei Materialien wie Gold, Nichtedelmetalle, Kunststoff und Keramik. „Es gibt einen Trend zu Zahnersatz aus Vollkeramik“, sagt die 42-Jährige. Normalerweise wird eine Zahnkrone von Hand aufgebaut, indem der Zahntechniker den Zahn im Abdruckmodell tröpfchenweise mit flüssiger Keramik überzieht, ihn härten lässt und anschließend in einem Ofen brennt. Bei einer Vollkeramik-Krone hingegen wird ein kleiner Keramikblock ausgefräst. Eine solche Krone ist sehr widerstandsfähig und zudem „biokompatibel“. Kosten: rund 250 Euro.

Derzeit knüpft Sonja Kebben weiterhin Kontakte zu den Zahnärzten in Schwerte und Umgebung, „weil der persönliche Kontakt wichtig ist, zumal nach einem Inhaberwechsel“. Wachstum hat für sie momentan keine Priorität: „Ich will das Geschäft erst einmal konsolidieren.“

Für eine Zahnkrone wird Keramikpulver mit Wasser vermischt und mit einem Pinsel tröpfchenweise auf den Zahn in der Kieferform aufgetragen, dann wird die Keramikkrone gebrannt.

Gründerwoche 2015

„Frau Kebben verfügte aufgrund ihrer Qualifikation über gute Voraussetzungen für eine Existenzgründung.“

Matthias Michels

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

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