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Patrick Knorr - Existenzgründer

PATRICK KNORR ÜBERNAHM EIN UNTERNEHMEN FÜR METALL- UND HOLZBLASINSTRUMENTE

„Wir haben Herrn Knorr gefördert, weil er uns als hochqualifizierter Gründer mit seinem Konzept, seinem Branchen-Know-how und seiner Persönlichkeit überzeugt hat."

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Patrick Knorr - Blasinstrumente

PATRICK KNORR ÜBERNAHM EIN UNTERNEHMEN FÜR METALL- UND HOLZBLASINSTRUMENTE

Mit Blasinstrumenten kennt sich Patrick Knorr bestens aus; er selbst spielt die Tuba.
www.blasinstrumente-radermacher.de

„Das ist für mich der richtige Beruf”

„Musik machen” wollte Patrick Knorr schon als Jugendlicher, mit 13 Jahren spielte er Keyboard bei den Bettrather Musikanten, einem 1976 in Mönchengladbach gegründeten Musikverein. Als eines Tages der Dirigent meinte, es fehle eine Tuba im Orchester, hob Knorr die Hand: „Das mache ich!”

Die spontane Entschlossenheit des Jugendlichen imponierte dem Ersten Vorsitzenden des Musikvereins. Dieser hieß Ralf Radermacher, und ihm gehörte ein Geschäft für Metall- und Holzblasinstrumente in Mönchengladbach. Dort absolvierte der junge Knorr diverse Schulpraktika und später eine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher: „Das ist für mich der richtige Beruf.”

2010 begann Patrick Knorr als Geselle bei Radermacher zu arbeiten, bildete sich bei der Handwerkskammer zum Betriebswirt weiter und legte die Ausbildereignungsprüfung ab. Ende Mai dieses Jahres hat er das vor 40 Jahren gegründete Unternehmen für einen deutlich sechsstelligen Betrag übernommen und fungiert jetzt als geschäftsführender Gesellschafter. Die Bürgschaftsbank zeigte viel Interesse an seinem Geschäftsvorhaben und ging für ein sechsstelliges Hausbankdarlehen ins Risiko. „Ohne Bürgschaft”, sagt der inzwischen 30-Jährige, „hätte ich die Finanzierung der Firmenübernahme nicht realisieren können.”

14.000 Stammkunden
Zu dem in Jahrzehnten gewachsenen Stammkundenkreis des Mönchengladbacher Unternehmens, das Blasinstrumente auch repariert, wartet und restauriert, gehören rund 14.000 Musiker, darunter die Mitglieder von 370 Musikvereinen, von 215 Musikschulen und etwa 360 Orchestermusiker.

 

Das beliebteste Instrument in Musikschulen ist das Saxophon. Tenorhörner sind leicht zu halten im Gegensatz zur 12 bis 15 Kilo schweren Tuba.

Sie spielen Querflöten und Klarinetten, Trompeten und Altsaxophone, Tenorposaunen und Tubas, letztere Metallblasinstrumente haben den tiefsten Klang. Hergestellt werden die Instrumente von namhaften, meist in Asien ansässigen Produzenten - oder aber als hauseigene Marke von der Ralf Radermacher Blasinstrumente GmbH selbst. Instrumente der Eigenmarke „RRB”, deren Umsatzanteil inzwischen bei rund 40 Prozent liegt, bieten musikalischen Newcomern einen Vorteil: Man kann sie - ebenso wie die Instrumente anderer Marken - für zwei Jahre mieten, dann zurückgeben, sich für ein anderes Instrument entscheiden oder über den Mietkauf erwerben. So zahlt eine Bläserklasse mit 27 Schülern monatlich knapp 300 Euro für ihre Instrumente, die ihnen nach 48 Monaten für insgesamt 14.333 Euro gehören.

Erhebliche Preisspannen
Die Preisspannen für nagelneue Blasinstrumente sind erheblich, vor allem wenn sie von Profi-Musikern genutzt werden. So kostet eine in drei bis vier Wochen handgefertigte Tuba zwischen 2.500 und 20.000 Euro. Eine in 40 Stunden gebaute Trompete schlägt mit rund 3.000 Euro zu Buche. Die Preisspanne für Tenorhörner liegt zwischen 700 und 6.000 Euro, die für Baritonhörner zwischen 800 und 7.000 Euro. Eine Posaune kann 500, aber auch bis zu 5.000 Euro kosten. Das teuerste Blasinstrument, das Patrick Knorr jemals in einem Katalog entdeckt hat, war eine Querflöte. Sie war komplett aus Platin gefertigt und kostete 100.000 Euro.

Viele Blasinstrumente glänzen übrigens deshalb goldfarben, weil sie aus Messing hergestellt werden, einer Legierung aus Kupfer und Zink. Je höher der Kupferanteil ist, desto dunkler ist der Goldton des Metalls. Der höhere Kupferanteil hat auch Einfluss auf den Klang des Instruments: Er wird „wärmer”.

Sowohl die Trompete als auch die Querflöte sind filigrane Instrumente mit einer anspruchsvollen Mechanik.

Gründerwoche 2017

„Wir haben Herrn Knorr gefördert, weil er uns als hochqualifizierter Gründer mit seinem Konzept, seinem Branchen-Know-how und seiner Persönlichkeit überzeugt hat."

Marc Wolters

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

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