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Roger Meijers

ROGER MEIJERS - EXISTENZGRÜNDER

DER NIEDERLÄNDER ROGER MEIJERS HAT DIE GSG-ROBOTICS GMBH IN MARL ÜBERNOMMEN

„Wir haben Herrn Meijers gefördert, weil wir ihn als qualifizierten Gründer kennengelernt haben und ihm eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens zutrauen."

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Roger Meijers - Roboter

DER NIEDERLÄNDER ROGER MEIJERS HAT DIE GSG-ROBOTICS GMBH IN MARL ÜBERNOMMEN

Firmenchef Roger Meijers mit zwei instandgesetzten Robotern.
www.gsg-robotics.com

Auch Roboter stoßen an ihre Belastungsgrenzen

Sie arbeiten schnell und mit hoher Präzision; sie sind rund um die Uhr im Einsatz und brauchen keine Pause: Robotor sind aus dem industriellen Fertigungsalltag nicht mehr wegzudenken. Sie versetzen Lasten („pick-and-place”) mit einem Gewicht von wenigen Kilo bis zu einer Tonne, sie stapeln Kartons auf Paletten, bearbeiten Metalle, schweißen und lackieren. Umso fataler ist es, wenn ein Roboter plötzlich stillsteht. Sein Ausfall hat Konsequenzen für den gesamten Produktionsablauf - nichts geht mehr. Dies ist die Kehrseite einer vollautomatisierten Fertigung und ein Fall für die GSG-Robotics GmbH.

Seit mehr als zehn Jahren ist das Marler Unternehmen Full-Service-Dienstleister, unter anderen für zwei namhafte Roboterhersteller. Es wartet, repariert und optimiert vorhandene Robotersysteme in Deutschland sowie im europäischen Ausland. Die Generalüberholung von Motoren sowie der Ersatz von Verschleißteilen wie Dichtungen und Gelenken runden das Leistungsspektrum ab. Zwar arbeiten Roboter unermüdlich, doch irgendwann stoßen auch sie an ihre mechanischen Belastungsgrenzen. Und dann muss ein Techniker von GSG-Robotics möglichst schnell vor Ort sein, werden Ersatzteile auch an Sonn- und Feiertagen per Expresskurier ausgeliefert.

Langjährige Erfahrung
Als Techniker und Programmierer hat Roger Meijers zwanzig Jahre Erfahrung mit Industrierobotern. Anfang August hat er die GSG-Robotics GmbH für einen sechsstelligen Betrag im Zuge einer Altersnachfolge übernommen. Dass dabei die Bürgschaftsbank für die Hälfte des Kaufpreises ins Obligo ging, „hat mir sehr geholfen”, sagt der 44-jährige Niederländer, der derzeit noch in Sittard wohnt, eine halbe Autostunde von Aachen entfernt.

In den Fertigungsstraßen von Automobilherstellern kommen Hunderte von Robotern zum Einsatz. Sie arbeiten schnell, präzise und rund um die Uhr. Das Kraftpaket oben wurde nach unzähligen Betriebsstunden bei der GSG-Robotics GmbH generalüberholt.

Unlängst war Meijers im belgischen Gent, wo er Mitarbeiter eines Automobilherstellers im Umgang mit Robotern geschult hat. Denn sein Unternehmen bietet auch Qualifizierungskurse für Kundenmitarbeiter an sowie Einstiegsseminare für neu angestellte Mitarbeiter in der Robotertechnik. Als technischer Solitär wäre ein Roboter im Fertigungsalltag wertlos - er täte von sich aus nichts. Effizient arbeiten kann er erst dann, wenn er für seine Aufgabe am richtigen Platz installiert worden ist, wenn er um sich herum eine Peripherie aus Sicherheitsbarrieren und Sensoren hat und wenn seine Software präzise programmiert wurde. „Man muss einem Roboter genau ,sagen’, was er tun soll”, sagt Roger Meijers.

Je nach Traglast und Reichweite differieren die Preise für einen neuen Roboter stark. Kleinere Geräte sind schon für einige tausend Euro zu haben, während ein sechsachsiger Roboter mit rund 50.000 Euro zu Buche schlagen kann. Gebrauchte Exemplare sind deutlich kostengünstiger. Dass Roboter Arbeitsplätze vernichten, mag Meijers nicht unwidersprochen lassen: „Sie bringen auch Arbeit ins Unternehmen, die für den Kunden dann kostengünstiger erledigt werden kann.” Der wichtigste Rat des Experten lautet: Um teuere Reparaturen und Stillstandzeiten zu vermeiden, sollte ein Roboter regelmäßig gewartet werden. Dann wird er nicht nur schnell und präzise seinen Dienst verrichten, sondern auch zuverlässig bis zum nächsten Wartungsintervall.

Robotern ist es egal, ob sie - wie hier beim Palettieren von Getränkekartons - den ganzen Tag lang die gleiche Arbeit verrichten. Der Roboter rechts kollaboriert mit dem Mitarbeiter bei der Montage von Kleinteilen.

Gründerwoche 2018

„Wir haben Herrn Meijers gefördert, weil wir ihn als qualifizierten Gründer kennengelernt haben und ihm eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens zutrauen."

Ursula Heuft

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

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